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Holz in der Küche!

Kein Teil Ihrer Küche wird Tag für Tag so stark beansprucht, wie die Arbeitsplatte. Jedoch steigen die Ansprüche an Haptik und Design. Massives und robustes Holz vereint nicht nur eine natürliche Ausstrahlung und den neusten Trend, sondern versprüht auch ein angenehmes, warmes Raumgefühl und begünstigt das Raumklima positiv. Die Regel, dass alle Hölzer im Raum aus einer Familie stammen sollten ist längst überholt. Ein Holz-Mix gibt Ihrem Raum einen individuellen Look.

Welche Holzarten eignen sich für die Küche?
Von Eiche über Nussbaum, bis hin zu Bambus sind Ihnen keine Grenzen gesetzt. Sägeraue Eiche ist das Trend-Holz, weil sein Relief die Oberflächen spannend wirken lässt.

Was sollten Sie bei der Pflege beachten?
Bei regelmäßiger Pflege erhalten Sie eine Arbeitsfläche an der Sie lange Freude haben werden. Die Holz-Arbeitsplatte reinigen Sie am einfachsten mit einem feuchten Tuch in Richtung Struktur. Mikrofasertücher, säurehaltige oder chemische Reiniger beschädigen die Oberfläche. Alle ein bis drei Jahre sollte man den Holzschutz mit einem geeigneten Öl, Lack oder Wachs auffrischen. Zum Arbeiten sollten Sie immer ein Schneidbrett benutzen.

Sie sind auf der Suche nach einer Küchenarbeitsplatte aus Holz? Kommen Sie vorbei, wir beraten Sie gerne!

Umleimer und Kanten

Massivholzplatten

Die Massivholzplatte bzw. Leimholzplatte ist ein hervorragender Werkstoff, der durch seine Vielfalt an Holzarten, Verleimung und Abmessungen ein breites Spektrum an Einsatzmöglichkeiten bietet. Das reicht vom Regalboden über die massive Küchenarbeitsplatte oder einem Möbelstück bis hin zu tragenden Elementen im Holzbau. Dabei können je nach Anforderung Varianten mit durchgehenden Lamellen oder Keilzinkung gewählt werden. Auch vom Aufbau sind je nach Einsatzzweck Ein- oder 3-Schichtplatten zu unterscheiden.

Sperrholz-/Tischlerplatten

Die Vorzüge dieser Werkstoffe sind vielfältig. Zum einen bedeutet das Plattenformat eine erhebliche Arbeitserleichterung, da das Abrichten und Hobeln entfällt; zum anderen zeichnen sie sich durch eine höhere Formbeständigkeit im Vergleich zum Massivholz aus. Holzwerkstoffe sind für ihren jeweiligen Zweck optimiert; sie sind beispielsweise wasserfest, fungizid-geschützt oder Durchschuss-hemmend erhältlich. Die großen Formate bieten sich für den großflächigen Möbelbau oder Verplankungen an.

Als Sperrholz bezeichnet man Holzplatten, die aus mehreren übereinander verleimten Furnierlagen bestehen. Die Lagen sind jeweils um 90° gedreht aufeinandergeklebt. Dabei laufen die Fasern der sichtbaren Oberflächen auf beiden Seiten parallel. Die Anzahl der Furnierlagen ist daher meist ungerade.
In einigen Bereichen wird seit geraumer Zeit aber auch parallel verleimt. Dies macht man, um beim Nachschleifen (z.B. bei Treppen) nicht in eine querfurnierte Fläche zu kommen. Erst die heutige Qualität der Leime lässt eine solche Bauweise zu.

Die verschiedenen Lagenwerkstoffe sind:

  • Furniersperrholz (FU)
  • Besonderes Furniersperrholz
  • Schichtholz (SCH)
  • Kunstharzpreßholz (KP)
  • Formlagenholz

Die Tischlerplatten sind unter dem Begriff Sperrholz einzureihen. Sie bestehen aus Deckfurnierplatten und einer Mittellage, die je nach Anwendungsgebiet unterschiedlich ausfällt. Diese Mittellagen können aus Vollzholzleisten bestehen. Besteht die Mittellage aus Holzstreifen, nennt man sie Streifen-Tischlerplatten.  Die Stäbchen-Tischlerplatte hat eine Mittellage aus Vollholzstäben, die der Lamellenplatte besteht aus Holzlamellen.

Spanplatten

Spanplatten sind für Verkleidungen aller Art gut einzusetzen. Im Wohnraum machen beschichtete Spanplatten richtig was her!
Sie möchten ein günstiges Angebot? Überzeugen Sie sich von unserem breiten Sortiment und den fairen Preisen.

[Foto: Glunz AG]

Arbeitsplatten

Arbeitsplatte

Arbeitsplatten sind längst nicht mehr nur in der Küche einsetzbar. Gerade durch die vielfältigen Dekore kommt dieser Plattentyp auch in Bars oder Theken sowie Hobbyräumen zum Einsatz.
Dabei sind klassische Holz- oder Steinnachbildungen genauso gefragt wie Fantasydekore.
Durch immer ausgereiftere Technik wurden die Oberflächen der hohen Beanspruchung angepasst.

Fensterbänke

Fensterbänke machen ein Fenster in der Regel erst komplett, egal ob klein, breit oder auch schmal und lang. Es gibt eine Menge Möglichkeiten die Fensterbänke zu gestalten. Allerdings sollte man darauf achten, dass die Fensterbank optisch zum Fenster passt. Dank der vielen Materialien dürfte dies aber kein Problem sein. Holzfensterbänke strahlen zum Beispiel eine große Wärme aus, während Marmor eine zeitlose Eleganz besitzt.
Fensterbänke gibt es unter anderem aus Granit, Marmor, Aluminium oder auch Rolanit, jedoch kann man nicht alle Materialien sowohl für den Außen-, als auch für den Innenbereich verwenden. Holz zum Beispiel ist für den Innenbereich hervorragend geeignet, während hingegen Aluminium wieder prima für den Außenbereich verwendbar ist. Durch die verschiedenen Zuschnittsmöglichkeiten können die Fensterbänke auch an schwierigen Stellen verarbeitet werden, egal ob man nun einen runden oder einen schrägen Schnitt benötigt. Empfehlenswert für Fensterbänke sind Materialien die nicht zu leicht verkratzen oder beschädigen, denn in der Regel werden sie als Stellplatz für Blumen oder auch Bilder genommen. Allerdings gibt es auch spezielle Beschichtungen die die Fensterbank abrieb und stoßfest machen.

Beim Kauf neuer Fensterbänke sollte man immer darauf achten, dass sie pflegeleicht und widerstandsfähig sind, bei Außenfensterbänken sollte man zusätzlich noch daran denken, dass sie Frost und Wetterfest sind. Denn nur so hat man auch lange Spaß an seinen Fensterbänken. Den Einbau einer Fensterbank sowie das zurechtschneiden sollte man am Besten einem Profi überlassen, denn kleine Unachtsamkeiten können nachher das Gesamtbild stören. Sprechen Sie unsere Berater vor Ort an. 

Rohspan / OSB / Verlegeplatten

OSB-Platten

Die Spanplatte ist der meistverbreitete Holzwerkstoff und aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Spanplatten werden in vielfältiger Weise eingesetzt, überwiegen im Möbel und Innenausbau. Dafür werden OSB Platten aufgrund ihrer hohen Festigkeitswerte im Holzbau, aber auch im Messe- und Innenausbau verwendet.


 
Die Rohspanplatte wird aus unbehandelten Frisch- aber auch Resthölzern aus der Forst- und Sägeindustrie hergestellt. Zum Einsatz kommt hier hauptsächlich Nadelholz aus den ums Werk regionalen Forsten, um die Transportwege möglichst kurz zu halten. Der Anteil von harten Laubhölzern ist eher gering. Die Späne ist eher kleinteilig und wird in der Regel parallel zur Platte in loser Form positioniert. Als Klebstoffe kommen je nach Plattentyp unterschiedlichste Leime und Klebstoffe zum Einsatz.  Als Produktnorm gilt hier die DIN EN 312. Dort werden unter anderem je nach Nutzungsklasse unterschiedliche Plattentypen (P1-P7) unterschieden.


 

OSB (Oriented Strand Board): Im Gegensatz zur Rohspanplatten werden bei den OSB Platten gröbere Späne in einer speziellen Anordnung verleimt. Die Späne in den Deckschichten verlaufen längs, in den Mittelschichten quer zur Fertigungsrichtung. Durch diese besondere Anordnung weisen OSB in Längs- und Querrichtung unterschiedliche Eigenschaften auf, welche sich sehr positiv auf die Belastung und Einsatzbereiche der Platten auswirken. OSB sind wesentlich stärker statisch belastbar als zum Beispiel Rohspanplatten. OSB werden daher überwiegend im modernen Holzbau als Aussteifung der Wände und Decken eingesetzt. In der Regel übernehmen sie aufgrund ihrer bauphysikalischen Eigenschaften auch die Aufgabe der Luftdichtung. Je nach Einsatzgebiet gibt es unterschiedliche Dimensionen und Abmessungen. Für Fußböden werden Nut und Feder Platten angeboten.


 
Verlegeplatten sind quasi Rohspanplatten mit einer umlaufenden Nut und Feder Fräsung. Dadurch eignen sie sich besonders für Fußbodenaufbauten unter schwimmenden Belägen. Verlegeplatten sind je nach Hersteller oft auch aus noch kleineren Spänen als Rohspan hergestellt.

Dekor und Furnierspanplatten

Spanplatten gibt es roh und beschichtet.
Sie werden aus maschinell zerkleinerten Holzspänen hergestellt, die mit Kunstharzen verbunden und unter hohem Druck gepreßt werden. Bei beschichteten Spanplatten handelt es sich um Feinspanplatten mit einer beidseitigen Beschichtung aus einem Edelfurnierdeck oder einer dekorativen Kunststoffbeschichtung.

Alle Bilder: HolzabsatzfondsSpanplatten werden hergestellt, indem man Holzspäne verschiedener Größe mit Kunstharzklebstoff unter Zuführung von Wärme presst. Sie werden roh, geschliffen (Schleifen), furniert oder mit Kunststoff beschichtet (KF-Platten) angeboten.

Man unterscheidet zwischen der Flachpressplatte (FPY, FPO) und der Strangpressplatte. Strangpressplatten liegen entweder als Vollplatte (Strangpressvollplatte) oder als Röhrenplatte (Strangpressröhrenplatte) vor.
Dekorspanplatten werden im Innenausbau für Fußböden, Wand- und Deckenpaneele, im Fertighausbau und furniert im Möbelbau verwendet.  

Die Vorteile von Dekoren sind:

  • sie sind kostengünstiger als Vollholz
  • sie arbeiten weniger als Vollholz (Arbeiten des Holzes)
  • sie sind in ihrem Aufbau gleichmäßig und ermöglichen dadurch großflächige Konstruktionen.

Die Vorteile von Furnieren sind:

  • sie sind kostengünstiger als Vollholz
  • sie arbeiten nicht so stark wie Vollholz (Arbeiten des Holzes)
  • sie sehen besonders schön aus und sind dekorativ.

Produktinformation 3-Schichtplatten

3-Schichtplatten bestehen aus Nadelholz in drei verleimten Lagen, wobei die Holzfaser der benachbarten Lagen unter einem Winkel von 90° zueinander verlaufen.

Zur Verleimung werden modifizierte MUF-Harze verwendet. Durch die Wahl der Dicke der einzelnen Lagen können die elastomechanischen Eigenschaften, auch bei Platten gleicher Dicke, stark unterschiedlich sein.
 
Die Mehrschichtplatten dürfen in Abhängigkeit von der Verleimungsart und Holzschutzmittelbehandlung dort eingesetzt werden, wo die Verwendung von Platten der Holzwerkstoffklassen 20, 100 und 100 G nach DIN 68800-2 in den technisch bauaufsichtlich eingeführten Bestimmungen erlaubt ist.
 
 
Einsatzbereiche:
 
Laut den bisher erteilten Zulassungsbescheiden dürfen alle mehrschichtigen Massivholzplatten als tragende und aussteifende Beplankung für die Herstellung von Wand-, Decken- und Dachtafeln für Holzhäuser in Tafelbauart nach DIN 1052-3 verwendet werden.

Produktinformation DWD

Die DWD ist eine diffusionsoffene Wand- und Dachplatte. Es handelt sich hierbei um eine leichte mitteldichte Holzfaserplatte mit zusätzlicher Hydrophobierung.

Die Holzfasern sind mit einem geringen Bindemittelanteil und Paraffin im Trockenverfahren verpresst und somit formaldehydfrei wie gewachsenes Holz. Die Faserplatte kann als Außenbeplankung im Dach- und Wandbereich als 2. wasserführende Schicht eingesetzt werden. Mit einer bauaufsichtlichen Zulassung kann die Platte für Wand- und Dachtafeln gemäß DIN 1052-3:2004-08 verwendet werden. Sie darf zur Knick- und Kippaussteifung der Rippen und als mittragende Beplankung zur Aufnahme von Windlasten verwendet werden.

Siebdruckplatten

Siebdruckplatten sind filmbeschichtete Sperrholzplatten (Fahrzeugsperrholz) aus Birkenholz mit rutschhemmender Sieb-Oberfläche. Die Rückseite der Platte ist glatt beschichtet. Des weiteren ist das Material wasserfest verleimt (BFU 100).

(Foto: Finnforest)

Schichtstoffplatten

Schichtstoffplatte
Ein Schichtstoff besteht aus mehreren in Phenolharz getränkten Papierschichten, die unter Hochdruck zusammengefügt werden. Meistens wird die oberste Papierschicht mit einem Motiv (von Holz über Metallic bis hin zu Marmor) versehen. Die oberste Schicht ist durch ein transparentes Overlay vor mechanischer Einwirkung geschützt. Diese Schichtstoffplatten bilden die Basis für Arbeitsplatten, Fensterbänke und Forming-Elemente.

MDF/HDF-Platten

Bild Holzbau lt. P.Trunkwalter
Im Bereich Plattenwerkstoffe hat die Mitteldichte Faserplatte = Medium Density Fibreboard (MDF) einen festen Platz eingenommen. Dies verdankt sie ihrer homogenen Struktur, welche sich hervorragend bearbeiten lässt.
 
Eine Steigerung dazu ist die Hartfaserplatte = High Density Fibreboard (HDF), welche sich durch die höhere Dichte und einer deutlich höheren Belastbarkeit auszeichnet.

Die MDF-Platte zeichnet sich durch Ihre hervorragende Bearbeitungsfähigkeit aus, welche durch den feinen, gleichmäßigen Aufbau der Holzfasern in Längs- und Querrichtung ermöglicht wird. Die Platten werden in Stärken von 2 bis 60mm angeboten. Besonders im Möbel- und Kleinteilebau findet sie ihren Einsatz, da Profilierungen und Lackierung problemlos möglich sind. Im Gegensatz zur klassischen Spanplatte können Verschraubungen nicht so einfach ausreißen. Zusätzlich wird MDF auch eingefärbt angeboten.

Die HDF-Platte wird aufgrund ihrer Härte meist in schwächeren Dimensionen bis 8mm eingesetzt, wie z.B. im Fahrzeugbau als Innenverkleidung oder im Möbelbau. Hierbei bietet sich die glatte Oberfläche ebenso wie bei MDF zur Lackierung und Beschichtung an.